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Color Grading DaVinci Resolve

LOG Videos in Final Cut Pro X oder DaVinci Resolve bearbeiten

Neulich habe ich gelernt, wie man LOG Videos in Final Cut Pro oder DaVinci Resolve bearbeitet. Eigentlich ist das ganz einfach, wenn man weiß wie es geht. Dieses Wissen möchte ich in diesem Beitrag und in meinem neuesten YouTube Video mit euch teilen.

Alles fing mit N-LOG der Nikon Z6 an

Kennt ihr das? Man macht die ganze Zeit etwas, hat aber das Gefühl, dass man es irgendwie nicht richtig macht. Ihr kommt aber nicht dahinter, wie genau? So ging es mir jetzt neulich. Und zwar bei der korrekten Bearbeitung von logarithmischen Videomaterial. Konkret mit N-LOG der Nikon Z6. Die Kamera kann ein logarithmisches 10-bit Signal über HDMI ausgeben, wenn man einen externen Rekorder wie den Atomos Ninja V verwendet. Der Vorteil von logarithmischen Bildprofilen ist, dass sie mehr Dynamikumfang aufzeichnen und allgemein sehr gut für die Farbkorrektur sind, da es flache Profile sind (wenig Kontrast, Sättigung etc.). All das kann man im Schnittprogramm anpassen.

Was genau muss man nun mit LOG machen?

Bevor man aber mit Color Grading anfängt muss man das LOG-Material in den Rec709 Farbraum konvertieren. Das ist der Farbraum, den die meisten Monitore verwenden und in dem man meistens, wenn man kein HDR-Material ausgeben will, auch für die Ausgabe verwendet. Die Luminanzwerte von LOG müssen entsprechend auf Rec709 umgemapt werden. Da aber nur der Hersteller der Kamera genau weiß, wie genau die LOG-Kurve und wie das Mapping aussehen muss, braucht man ein entsprechendes Korrektur LUT des Herstellers. Das gibt es von Nikon (LINK). Das LUT wendet man dann im Schnittprogramm seiner Wahl an, konvertiert LOG in Rec709 und schon kann man mit dem Grading loslegen.

Einfacher gesagt als getan. Man muss das LUT natürlich auch richtig anwenden. Es gibt nämlich Input und Output LUTS. Beim Input LUT wird das LUT so auf das Videomaterial angewendet, das nachträglich keine Änderungen mehr möglich sind. Das ist toll, wenn man bei der Aufnahme zum Beispiel ein bestimmtes Look-gut verwendet hat und exakt diesen Look reproduzieren will, das Video also exakt so wie aufgenommen aussehen soll. Wenn man aber einen anderen Look erzielen will, muss man ein Output LUT verwenden. Und diesen Zusammenhang hab ich bisher einfach nicht gekannt, bzw, kapiert.

In meinem neuesten Vide erkläre ich euch den Vorgang in Final Cut Pro X und in DaVinci Resolve Studio.

Viel Spaß beim Ansehen!

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